10 September 2017 Barrierefreies Badezimmer ServiceWelten10. September 2017  Wer heutzutage als Eigenheimbesitzer ein Badezimmer (um)baut und modernisiert, macht es mit Blick auf´s eigene Alter und gestaltet es in den eignen vier Wänden zukunftstauglich, d.h. „altersgerecht“ bzw. „seniorengerecht“, so dass er im Alter ggf. trotz eingeschränkter Mobilität selbstständig leben kann.

Und gerade für pflegebedürftige oder behinderte Menschen und deren Angehörige ist ein barrierefreier Badumbau zwingend notwendig, damit die tägliche Körperpflege weiterhin problemlos gewährleistet werden kann.

Ein Bad altersgerecht umbauen und modernisieren, bedeutet aber nicht, dass das Bad am Ende aussieht wie im Pflegeheim oder Krankenhaus. Mittlerweile gibt es viele moderne und designorientierte Möglichkeiten für eine barrierefreie Badgestaltung. Die bodengleiche Dusche ist bequem, bietet einen hohen Wohnkomfort und liegt bei jungen wie auch alten Menschen im Trend – vor allem ermöglicht sie einen barrierefreien Zugang in die Nasszelle.

Was macht ein Bad sonst noch „seniorengerecht“ und barrierefrei?

- Schwellenlose Tür zum Badezimmer
- Schwellenloser Einstieg in die Dusche
- Ausreichend Halte- und Stützgriffe
- Einfache Bedienung der Armaturen
- Hilfsmittel in der Dusche wie z.B. Duschsitze, rutschfeste Bodenbeläge
- Viel Freifläche zwischen den einzelnen Badobjekten
- Hoch installiertes WC bzw. Ausstattung mit WC-Sitzerhöhung mit Haltegriffen und einfache Bedienung der WC-Spülung

Die Barrierefreiheit sorgt dafür, dass die Selbständigkeit bei eingeschränkter Mobilität trotzdem erhalten bleibt und vermittelt zudem ein hohes Maß an Sicherheit.

KfW-Kredit für barrierefreies Bad
Die KfW-Förderbank fördert barrierereduzierende Maßnahmen in Form des zins¬günstigen Kredits "Altersgerecht Umbauen (159)“. Mehr Informationen unter www.kfw.de/159
Wichtiger Hinweis. Beantragen Sie die Förderung unbedingt vor Beginn der Baumaßnahme!

Wohnraumanpassung – das zahlt die Pflegeversicherung
Liegt bei einem Ihrer Angehörigen eine Pflegestufe bzw. ein Pflegegrad (ab 2017) vor, zahlt die Pflegekasse im Rahmen der Pflegeleistungen im Einzelfall einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro für Maßnahmen zur Wohnraumanpassung, worunter auch eine barrierefreie Badumgestaltung gehört. Dazu gehören u.a. Einbau eines nicht vorhandenen Bades/WC, Badewanneneinstiegshilfen (Änderung der Bausubstanz), rutschhemmender Bodenbeläge insbesondere in der Dusche, Duschplatz, wenn nicht mehr eine Badewanne genutzt werden kann, höhenverstellbarer Waschtisch und höhenverstellbareres WC. Welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen und welche Umbauten konkret von der Pflegekasse gefördert werden, erfahren Sie hier: https://nullbarriere.de/pflegekasse-zuschuss.htm

Welche weiteren Möglichkeiten zur barrierefreien Badausstattung gibt es? Wie steht es mit den Umbaukosten? Eignet sich das eigene Bad überhaupt zum barrierefreien Umbau? Darüber informieren Sie unsere Bad- und Sanitärfachpartner aus dem Service-Welten-Netzwerk.

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