Waschen, putzen, kochen, bügeln, einkaufen – vielen Menschen im Seniorenalter geht der Haushalt nicht mehr leicht und locker von der Hand. Neben physischen und psychischen Krankheiten spielen auch eine verminderte Motorik und Sehfähigkeit, schmerzende Gelenke und Kraftlosigkeit mit eine Rolle, warum der Alltag mit seinen Aufgaben für ältere Menschen nicht mehr allein zu bewältigen ist. Wird das eigene Leistungsvermögen nicht mehr richtig eingeschätzt, können mögliche Risiken, z.B. ein Sturz, vorprogrammiert sein. Gegebenenfalls ist es jetzt an der Zeit, über eine kompetente Haushaltshilfe nachzudenken. 

Wer kann helfen?
Der Sohn, die Tochter, der Enkel, andere Verwandte oder die Nachbarn – sie können sicherlich mal „aushelfen“, allerdings können sie wahrscheinlich keine kontinuierliche und umfassende Hilfe im Alltag bieten, da sie selbst eigene private oder berufliche Verpflichtungen haben. Eine zuverlässige Unterstützung im Haushalt stellt eine professionelle Haushaltshilfe dar; sie übernimmt in erster Linie Arbeiten im Haushalt, also keine pflegerischen Tätigkeiten.
Tipps rund um das Thema „Haushaltshilfe“

1. KOSTENÜBERNAHME:
Finanzielle Unterstützung bieten Krankenkassen unter bestimmten Bedingungen an: „Der Anspruch besteht bei schwerer Krankheit und nach einer Behandlung im Krankenhaus. Voraussetzung ist, dass eine im Haushalt lebende Person den Kranken nicht pflegen bzw. den Haushalt nicht führen kann. Hilfeleistungen werden in der Regel für höchstens vier Wochen pro Krankheitsepisode gewährt und es sind gesetzliche Zuzahlungen zu leisten“. (Quelle: Verbraucherzentrale) Ein Anruf bei der Krankenkasse ist zu empfehlen – Ansprüche lassen sich immer besser im persönlichen Gespräch klären. Der Antrag wird dann per Post zugeschickt bzw. kann im Internet auf der Webseite der Krankenkasse runtergeladen werden.

2. FORMALITÄTEN:
Schwarzarbeit von Haushaltshilfen ist illegal und führt zu hohen Geldstrafen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Sie die private Haushaltshilfe über die Plattform der Minijob-Zentrale offiziell anmelden. Der Minijob ist steuerfrei und auf Basis bis zu 450 Euro. Auch für Minijobber gilt aktuell der flächendeckende Mindestlohn von 9,19 Euro brutto pro Stunde. Das Portal informiert umfassend: u.a. über Abgaben, Versicherungen, Rechte und Pflichten von Arbeitgebern und Minijobbern. Ein Blick auf die Internetseite der Minijob-Zentrale ist sinnvoll und auch die Vorteile einer „ordentlichen“ Anmeldung überwiegen: www.minijob-zentrale.de

3. SUCHE:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Haushaltshilfen zu suchen: private Zeitungsinserate, Pflegedienste, Sozialstationen, Personalagenturen und Online-Portale wie z.B. www.haushaltsjob-boerse.de. Und auch das Netzwerk unserer ServiceWelten bietet professionelle haushaltsnahe Dienstleistungen im Münsterland und in der Emscher-Lippe Region an. Mit von der Partie sind die ServiceWelten vor Ort: Borken, Coesfeld, Gelsenkirchen, Haltern, Lüdinghausen, Münster, Ostvest, Recklinghausen, Rhede und die jeweiligen Umgebungen. Kompetente Alltagshelfer finden Sie auf der Seite www.servicewelten.net , die Ihnen eine komfortable Suchfunktion nach Orten und gewünschten Leistungen ermöglicht.

4. KOMPETENZ & VERTRAUEN:
Eine private Haushaltshilfe sollte selbstverständlich eine fachliche Kompetenz aufweisen und darüber hinaus erfahren, belastbar und zuverlässig sein; neben diesen Kriterien muss auch die Chemie zwischen der hilfsbedürftigen Person und der Haushaltshilfe stimmen, da es sich hier um einen Vertrauensjob handelt. Ein Vorstellung- bzw. Kennenlerngespräch im Vorfeld ist zu empfehlen; im Gespräch sollte zudem die zu leistende Anzahl der Arbeitsstunden und die Höhe eines angemessenen Stundenlohns festgelegt werden.

 

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